Erfolgreiche Zusammenarbeit

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Mensink Bosbouw BV aus Neede entstand aus der engagierten Einzelinitiative, die Johan Mensink Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ins Leben rief. Vor mehr als 25 Jahren wagte er den Wechsel in die Forstwirtschaft, und seitdem hat sich Mensink Bosbouw zu einem professionellen Familienunternehmen mit einem soliden Ruf entwickelt.

Mit dem Eintritt seines Sohnes Sander Mensink erhielt das Unternehmen neue Impulse. Gemeinsam bauten sie ein solides Fundament weiter aus, bei dem Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und Innovation im Mittelpunkt stehen. Dieses Wachstum zeigt sich nicht nur in der steigenden Mitarbeiterzahl, sondern auch in der kontinuierlichen Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks.

Heute profiliert sich Mensink Bosbouw als führender Komplettanbieter in der Forstwirtschaft: von Erntearbeiten bis hin zur kompletten Projektabwicklung. Charakteristisch für das Unternehmen sind die langfristige Vision und die starken Kooperationen innerhalb der Branche. So arbeitet Mensink bereits seit Jahren eng mit Hencon Forestry zusammen – eine Partnerschaft, die zur Qualität und Kontinuität ihrer Dienstleistungen beiträgt.

In diesem Interview sprechen wir mit Johan und Sander Mensink über ihren spezifischen technischen Wunsch, einen neuen John Deere-Harvesterkopf H212 auf einen Volvo-Raupenkran montieren zu lassen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Obbink Volvo-Service aus Winterswijk und Hencon Forestry aus Ulft ermöglicht wurde.

Was war für euch der Anlass, euch für diese maßgeschneiderte Lösung von Hencon in Zusammenarbeit mit Obbink Service zu entscheiden?
Sander Mensink lächelt: „Wir arbeiten in verschiedenen Waldtypen und haben es dabei sowohl mit dünnen als auch mit dicken Bäumen zu tun, aber auch mit unterschiedlichem Gelände.  Das erfordert immer wieder maschinelle Anpassungen. Deshalb waren wir auf der Suche nach einer vielseitig einsetzbaren Maschine. Wir waren begeistert vom Harvesterkopf von John Deere und haben dann Hencon Forestry angerufen und gefragt, ob sie diesen auch auf einen Volvo-Raupenkran montieren könnten. Sie standen dem nicht ablehnend gegenüber, und dann haben wir uns mit unserer Wunschliste an den Verhandlungstisch gesetzt.“

Wie sah eure Wunschliste aus?
„Zunächst einmal den H212-Harvesterkopf und verschiedene Anbaugeräte an einer Maschine, außerdem wollten wir die Steuerung über einen CAN-Bus (Controller Area Network) und Timbermatic-Karten.“

Was bedeutet das für euch in der Praxis?
„Man kann an einem Standort mehrere Arbeitsschritte ausführen. Die Steuerung erfolgt über einen einzigen Joystick, und die Maschine reagiert sofort. Außerdem gibt es weniger Verkabelung, wodurch der Umbau des Schneidkopfes schnell und effizient verläuft und das Ganze natürlich auch weniger störanfällig ist.“

Und die Nutzung von Timbermatic Maps? Wie funktioniert das in der Praxis?
Johan Mensink: „Die Nutzung von Timbermatic Maps wurde in diesem Aufbau ebenfalls ermöglicht, und zwar durch die Konfiguration des Timberrite-Systems in Kombination mit dem Anbau des H212-Harvesterkopfes am Raupenkran. Davon haben wir natürlich gerne profitiert. Wir setzen das System breit ein, die Routen sind festgelegt und man kann die Fahrtrichtung sehen, sodass man kein Holz liegen lässt. Aber noch wichtiger: Man kann Daten zu Flora und Fauna in das System laden, sodass man die Arbeiten mit minimaler Beeinträchtigung des Gebiets durchführen kann.“

Die Steuerung über den CAN-Bus im Kran ist ein wichtiger technischer Aspekt. Wie benutzerfreundlich ist dieses System für den Maschinenführer?
„Mittlerweile haben mehrere Maschinenführer es genutzt und sind alle sehr zufrieden. Das verdanken wir übrigens dem Engagement und dem Fachwissen von Obbink-Volvo Service aus Winterswijk. Sie haben viel Energie in die CAN-Bus-Steuerung gesteckt.

Ein weiterer Aspekt war die Reichweite des Krans. Das hat uns anfangs noch einige Kopfzerbrechen bereitet, denn wir wollten auf jeden Fall eine Mindestreichweite von 10 Metern erreichen. Glücklicherweise hat das alles gut geklappt.“

Was bringt es in der Praxis, mit einer Basismaschine zu arbeiten, an der man verschiedene Anbaugeräte einsetzen kann?
„In der Praxis bringt es uns eine große Zeitersparnis, und wir stellen fest, dass unsere Auftraggeber von unserer gesteigerten Flexibilität begeistert sind“, sagt Johan. „Außerdem hat uns der gesamte Prozess von der ersten Idee bis zur endgültigen Umsetzung technisch viel gelehrt“, ergänzt Sander. „Ein großes Lob für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Obbink-Volvo Service und Hencon Forestry.“

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